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Geschichten von Geschichtsbewusstsein
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Wo komm‘ ich her?
Wo will ich hin?
Wie mein Besteck?
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Das sollte vorausgesetzt sein: Jeder Mensch will sich in seiner Lebenswelt verstehend bewegen können. Macht er dabei jedoch zu viel Dampf und ist er sich seiner selbst wenig bewusst, sitzt er schnell mitten im Nebeldunst. Was lässt sich da tun?
Das stimmt doch! Wir leben mitten in der Vergangenheit, d.h. wir sind von den verschiedensten Kulturgütern umstellt und leben in einem damit gefüllten Raum. Nicht nur bei unseren Entscheidungen berufen wir uns auf das sogenannte Faktenwissen.
Man kann annehmen, Menschen haben stets so gedacht und gehandelt. Das ist dann modernlos.
Und das auch noch! Wir treiben uns zwischen Identitäts- und Sinnbildung ziemlich ruhelos herum. Aber nur Hin- und Herpendeln, viel dem Zufall überlassen, das ist doch wenig bewusstes Leben!
Dieses Gebaren wird schätzungsweise aber sinnstiftend gemildert, bauen wir uns einen Ort, der uns den Blick einer kritischen Perspektive darauf erlaubt.
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Nun können wir doch unsere Gegenwartsprobleme vielleicht besser einordnen und bewältigen, Mitgefühl entwickeln und zukünftige Optionen sehen.
Vielleicht sind wir dann so einigermaßen günstig für Leben in Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft ausgestattet.
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Anmerkungen I: In unserer gesamten Existenz geht es oft darum, Menschen beim Wort zu packen, ernst zu nehmen und zu würdigen. Und auch stets darum, den Wahrheitsgehalt ihrer Handlungen überprüfen, ihre zugrundeliegenden Motive erkennen und dann möglichst rasch einordnen zu können.
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Anmerkungen II: Man sollte sich doch selber in die Lage bringen, Gedöns und üblen Wind von ernsthaften Anliegen zu unterscheiden. Eine eigene, dynamische Werteskala braucht man zum Überprüfen und Modifizieren.
Hier doch endlich ein Hoch auf ein langes und gesundes Leben, in dem all das besser möglich und auch gelingen mag.
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Das Ende: So aufgestellt, weben Menschen ständig am Zukünftigen herum. Und das ist bedeutungsvoll, sitzen wir doch alle in einem Boot!
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Ein neugieriger Blick motiviert:
‚Historischen Weltatlas‘, herausgegeben von Walter Leisering
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(Für konstruktive Kritik:
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