(Foto: H.J. Rietberg)
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Geschichten von schwarzen Vögeln
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Gedanken dazu
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Als ich noch ganz klein war, habe ich so gesprochen wie die schwarzen Vögel. Bin doch neben einem Krähenfeld aufgewachsen, von meinem Zimmer aus habe ich sie immer im Auge und in den Ohren haben können. Über sie weiß ich gut Bescheid. Das fängt schon mit ihrem Namen an. Wie gut er zu ihnen passt! Ist er doch so schön lautmalerisch krächzend.
Von klein auf auch den Hass der Erwachsenen gefühlt, ihr Unverständnis und die Auswirkungen davon gesehen. Darunter habe ich nicht nur gelitten!
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Überall auf der Welt findet man den schwarzen Vogel. Wären wir doch auch so anpassungsfähig wie er es ist!
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Bei ihrer Nahrungswahl sind die Vögel sehr anspruchslos. Davon könnten wir uns doch auch eine dicke Scheibe abschneiden!
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Was die Vögel alles können! So sind sie in der Lage, komplexe Handlungen auszuführen. Das macht glaubend, sie verfügen über eine große Merkleistung und können sich in Artgenossen hineinversetzen. Beobachtungen legen den Schluss nahe, dieses Wissen geben sie dann auch weiter.
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All das macht doch große Sehnsucht in die weite Vogelwelt hinein! Das würde auch gehen, wären wir modernen Menschen nur ein kleines bisschen so wie die Menschen im Märchen! Hier haben die Götter und Könige die Weisheit, Intelligenz und Flugfähigkeit der Rabenvögel weitreichend gewinnbringend nutzen können.
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Lesen und Genießen
Ulf Stolterfoht: Rückkehr von Krähe. Abenteuergedicht
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