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Nur wer sein Ziel kennt, findet seinen Weg

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Zitat von Laotse

Chinesischer Philosoph, 6. Jahrhundert v. Chr.

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Der Mensch braucht ein Ziel

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Dann braucht er auch einen Plan, der bringt ihn schnell auf Richtung, dann in die Bewegung.

Genauso hat das jedenfalls ein schlauer Mann behauptet. Ich kann’s nachvollzieh‘n, ich weiß, wie recht er hat.

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Für mich geht’s hier immer geradeaus, stets am Wasser entlang.

Gleich zu Beginn liegt ein Friedhof. Das ist ein alter Platz, so um die 400 Jahre alt. Von der Jahreszahl legen drei Gräber Zeugnis ab.

Weiden wachsen schon ewig zwischen den Gräber und säumen die Wege. Im letzten Jahr hat man Wildblumen hier ausgesät.

Ganz hinten, direkt an der Steinmauer, liegt das kleine Mädchen. Gerademal drei Monate hat es geschafft. Trotz kurzer Lebenszeit ist es dem Kind aber gelungen, Menschen langzeitig mit merkwürdigen Träumen süß breiig abzufüllen.

Schnell geht man weiter, eine weiße Holzbrücke liegt nun mitten auf dem Weg. Die muss man passieren. Hier wird einem zu kurzen Verweilen geraten. Dann muss man sich dreh’n. Erst wenn sich nichts zeigt, darf man in’s Wasser spucken. So hat man’s recht gemacht und nun einen Wunsch frei. Der wird dann auch erfüllt, ist er machbar.

Und schon geht’s weiter. Jetzt an grauen Bänken mit roten Nummern entlang. Das stört hier irgendwie. Man liebt doch friedliche Bilder im Kopf, hier wachsen im Frühling ja Krokusse und Schneeglöckchen.

Das bringt mich weiter auf mancherlei Gedanken, Tiefsinniges darunter auch. 

Nach der Brücke, den Bänken muss ich noch an einem gewissen Fenster vorbei. Manchmal gruselt’s mich da, hier steht ein neugieriger Mensch auf Beobachtung stets hinter weiß gebügelten Falten-Gardinen gegenwärtig da. Ich tu‘ dann in mich vertieft, ich mach‘ dann auf, als säh‘ ich ihn nicht.

Jetzt gibt’s noch eine kleine Biegung zu laufen. Danach hat man dann das Café fest im Blick. Im Menschen arbeitet es nun Gott sei Dank anders. Die Nase riecht Kaffee, die Zunge goutiert den Kuchen bereits. Und schon wirbelt die Phantasie angekurbelt herum und sagt, heute brauch’ ich viel Sahne und ein Stückchen Schokokuchen.

Endlich bin ich am Ort, mein Platz ist frei und wartet auf mich. Im Café aber Pustekuchen! Heute hier nichts mit Schokolade. Die Phantasie zeigt sich nun aber elegant und sagt, dann nimm dir doch ein Stückchen vom Apfelkuchen.

Das, so denk‘ ich mir dann, will ich so machen. Und morgen will ich’s genauso riskieren. Der Weg, die Gedanken, die Leute, alles gefällt mir fast gut. Der Weg ist doch das Ziel.

Trotzdem für mich immer am besten, gibt’s Schokoladenkuchen mit Sahne.  

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(Für konstruktive Kritik:

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