(Foto von H.J. Rietberg)
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Geschichten vom Hausphilosophen
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Alles klar?
Ja, alles klar!
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Ist das schon genug? Müsste man nicht eher doch sagen: es ist noch mal gut gegangen?
Aber was tun Menschen überhaupt, wachen sie auf? Was, ist eine große Anzahl von ihnen endlich in der Lage, eigenes Verhalten zu reflektieren? Was, besitzen sie dann die Fähigkeit, Folgen ihres Tuns kritisch einzuordnen. Was dann?
Was, wenn man jetzt realisieren könnte, der alte Mann hat die Wahrheit doch ganz schief gebogen und hat sich ganz und gar mit unserer Hilfe noch an uns tüchtig bereichert. Er hat uns immer nur benutzt, aber hat uns nie ernst genommen!
Laufen so erwachte Menschen dann einfach los, werden sie etwa gefährlich und wollen seinen alten Kopf haben? Oder – knicken sie nur geräuschlos ein und sagen, ja, so sind nun mal die da oben! Und ergänzen für sich selber laut, überall sind die Menschen ja so!
Wenn das so läuft, wird’s für alle recht finster und man muss sich ganz schnell losmachen, will man die noch Sonne finden.
Menschen sollten anfangen zu lesen. Sie sollten sich selber eine Meinung bilden können und diese dann auch hinterfragen. Menschen sollten sich gut und gesund im Leben aufstellen und dafür viel tun. Erst dann kann man sie doch ernst nehmen!
Ein demokratischer Staat braucht mündige Bürger. Nur mit ihnen kann er zuverlässig funktionieren. Kurzum, der Staat ist in seinem Tun auf engagierte Menschen angewiesen. Sind sie so aufgestellt, kann ein Staatengefüge bestmöglich funktionieren, ist’s dann doch zusammengesetzt aus Gleichberechtigung, Selbstbestimmung und einen Abbau von Diskriminierung.
Man muss Menschen ernst nehmen. Menschen wollen sich nicht instrumentalisieren lassen. Ja, sie wollen sich für Lohnenswertes einsetzen und dafür auch brennen. Dann erst ist man in einem erfüllten Leben angekommen.
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Musik
Susan Wong: Close to you
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(Für konstruktive Kritik:
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