(Foto: Ein entwickelter Frühlingsfarn)
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Geschichten vom Hausphilosophen
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Exakt !
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Im Hier und Jetzt soll man leben! Das ist so ganz genau richtig, denn der Augenblick bestimmt uns ja. Auch wenn unsere Gegenwart von dem Paket unserer Vergangenheit gespeist werden muss, und wir an dem roten Lebensfaden fest angedockt rumhängen müssen, ist das so.
Nehmen wir doch mal unseren Bezugspunkt in den Blick.
Hier sind wir in unserem Leben wie fest verankert, so dass man sagen kann, der Bezugspunkt steuert unser Bewusstsein in der Gegenwart. Darum ist auch sein Inhalt so bedeutungsvoll für uns. Für den tragen wir volle Verantwortung!
Unsere tief verwurzelten Überzeugungen und Prinzipien beeinflussen unser Denken und Handeln. Festgebunkert ist das Ganze aber nicht. Eher bewegt sich’s mit einer gewisse Dynamik. Das ist wichtig, denn es will und muss sich doch entwickeln dürfen.
Wir müssen uns klar werden, dass alles davon für unsere Persönlichkeitsentwicklung entscheidend wichtig ist, passen wir uns doch immer unseren Überzeugungen an, und unsere Überzeugungen wachsen an unserer jeweiligen Lebenssituation hoch.
Bei einem Kleinkind haben die Inhalte eher weiche Kanten. Andere Inhalte aber bei einem Teenager oder einem Menschen mittleren Alters oder einem alten Menschen. Aber immer dockt der Mensch an seinem Bezugspunkt an, stets gibt’s den essentiellen Stabilitätsanker hier für ihn.
Unser Tun muss doch Sinn haben, uns Identität geben und dafür sorgen, dass wir glücklich sind. Hierdurch bekommen Beziehungen allgemeinen Halt. Und unsere Werte und Ziele umkreisen so unsere Identität.
Es ist also ganz wichtig, was wir denken und tun! Wird uns das ganz klar, haben wir im Leben mal wieder ein dickes Aha-Erlebnis. Vielleicht reißt dann ein Mensch in so einer Situation auch mal das Steuer für sich selber ein wenig rum.
Bewusst leben im Hier und Jetzt ist substanziell!
„Jeder Mensch findet sich von den frühesten Momenten seines Lebens an, erst unbewußt, dann halb, endlich ganz bewußt, immerfort bedingt.“ Und „Halte immer an der Gegenwart fest. Jeder Zustand, ja jeder Augenblick ist von unendlichem Wert, denn er ist der Repräsentant einer ganzen Ewigkeit.“
(Beide Zitate von J.W. v. Goethe, 1749 – 1832, Philosoph)
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Hören
Felix Mendelssohn Bartholdy: Frühlingslied
(aus ‚Lieder ohne Worte‘, Op. 62 Nr. 6)
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(Für konstruktive Kritik:
info@glorias-lifestyle.de)



