Zitat von Louis Daniel Armstrong
(04.08.1901 – 06.07.1971)
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Geschichten von Seltenheit
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Satchmo
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Mitten in der Nacht war’s, wie auf einen Schlag ja hellwach! Aber ein Fädlein verband noch mit dem Schlaf. Daran hing eine Frage, die nach einer Antwort aus war.
In einer sternenklaren Nacht ist man ehrlich zu sich selber. Aber zu diesem Zeitpunkt könnte es doch schwierig werden, eine schlagende Antwort auf eine tiefgründige Frage zu finden!
Es wollt aber unbedingt wissen, ob es irgendwas gibt, das seit langer Zeit in unveränderter Intensität in mir existiert. Etwas, das unbeschadet von Menscheneinfluss, Dingen, Zuständen lebt. Das hat dann Qualität von unumstößlicher Gewissheit, alles davon unberührt von Zeit und Raum.
Ja, das gibt‘s. Es ist ein Klang, ein Ton. Etwas das unwiderstehlich anzieht, was von Strahlkraft ist.
Satchmo hat das alles, ein einmaliges Timbre, eine einzigartige Ausdruckskraft.
Nur ganz wenige Töne, schon erkennt man ihn. Der Gesang, die Trompete, der Text alles wohl ein Herzabdruck dieser einmaligen Persönlichkeit!
Hört man ihn, geht der innere Pendel sofort in harmonische Schwingung. Die Bewegung geschieht in ruhiger Aufgeregtheit. Das geht so hin und her, so her und hin. Das mögen Menschen. Passiert‘s, kann man doch sicher sein, man ist o.k.
Ja, man ist dann im Flow, existiert außerhalb normaler Zeit. Alles davon läuft inwendig ab, kann aber in jedem äußeren Setting in Gang gesetzt werden. Louis Armstrong muss lediglich Trompete spielen oder singen. Dann geht’s los!
Aber alles ist wie von einer anderen Welt, swingen Satchmo und Ella zusammen.
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Das zu sagen, ein leidenschaftlicher Fan erlaubt sich das!
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