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Ein neu Gefühl, ein fremdes, sprech ich aus, und sprech ich’s übel, denke, Königin, daß du die erste bist, die mich’s gelehrt.

Zitat von Friedrich von Schiller (1759-1805),
Arzt, Dichter, Philosoph, Historiker

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Geschichten vom Hausphilosophen

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Wer möchte Königin sein?

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Woran erkennt man eine Königin?
An der Kleidung, der Frisur, am Schmuck?
Dann laufen viele Königinnen rum!

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An ihrem Status?
Mit höchster monarchischer Würde in ein besonderes Aufgaben- und Pflichtfeld von Menschen hineingepflegt. Aber alles davon mit vergänglicher Natur und der Mode unterworfen.

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Was mit der Vorbildfunktion?
Handelt eine Königin i.d. R. sinnvoll positiv, kann das für viele Menschen Vorbildfunktion haben.
Und zwar dann, zeigt ihr Tun Früchte und macht das Gesicht der Welt schön lebenswert motiviert.

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Was mit ihrem Charakter?
Ist das, was die Königin uns zeigt, von echten Gefühlen? Erzeugt sie im Gegenüber ein Gefühl echter Anteilnahme? Hat die Königin Liebe, Toleranz, Großzügigkeit?

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Das so mit Königinnen.
Nun was mit uns!

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Was hindert uns daran, eine Königin zu erkennen?
Dauernd mischen sich bei der Wahrnehmung einer Königinnengestalt störende Gedanken ein.
Wir sehen und hören vielleicht nur die hohen Hacken und haben den störenden Gedanken: Wie schafft sie es, darauf zu laufen?
Wir sehen und denken vielleicht etwas böse und dann sicherlich überheblich: Naja, drumherum keine besonders feine Familie bzw. Geschwister bzw. Onkels bzw. Tanten.

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Zuletzt etwas, was nur mit besonderem, intellektuellen Einsatz geht!
Ist die von Auge und Herz so fokussierte Königin tatsächlich aus Fleisch und Blut?
Oder ist sie nur eine recht lebendige Zusammensetzung aus Elementen unseres Geistes? Also ein Wesen, das unserer eigenen Welt entsprungen ist? Geben wir dieser Erscheinung hier in unserer Welt einen königlichen Platz, in der auch u.a. unser Glück und Unglück, unsere Gesundheit und Krankheit zu Hause sind.

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Alles sehr schwer zu sagen und sehr mühevoll und umständlich sicher zu bestimmen!
Wahrscheinlich sollte man aber mit den Königinnen nicht so tiefsinnig rumzicken. Sie haben doch im ständigen Licht von Spotlights einen äußerst schweren Job zu erfüllen.
Haben wir sie doch gerne! Respektieren wir sie doch und ihre Arbeit! Das müsste den Königinnen Mut machen.
Man behauptet ja, an seinen Taten erkenne man den Menschen.
Tragen wir zu dieser Überzeugung unser Scherflein endlich liebenswert bei.

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Literatur:
Daniela Sannwald, Christina Tilmann: Königinnen. Macht und Mythos.