Joachim Gauck (geb. 1940, Rostock)
Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland a.D.
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Geschichten vom wachen Menschen
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Wie geht Engagement?
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Ganz einfach! Besorgen wir uns ein gutes Grundgefühl. Haben wir’s, pflegen wir’s. Dann bleiben wir engagiert.
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Täglich sind wir vielen negativen Zustandsbeschreibungen der uns umgebenden Wirklichkeit oft kritiklos ausgesetzt. Das wird aber gefährlich, glauben wir einfach mal so an ihren Wahrheitsgehalt und erst dann, fokussieren wir auf diese Nachrichten und sind uns die Inhalte hauptsächlich Gesprächsstoff.
Läuft’s so, geht die Post ab! Jetzt noch ein kleines Weilchen weiter, bis wir unser besetztes Denken – wie von Zauberhand geführt -, ausweiten und dann an die Qualität des uns umgebenden Drumherum zweifeln. Vielleicht traut man in Folge davon vielen Menschen nun nicht mehr über den Weg. Diese Denke nimmt schneller an Fahrt auf. Vom Kratzen mit scharfen Nägeln kann man ja nie genug bekommen! Das ist eine blöde Denkkette mit für alle dramatische Folgen!
Wir selber bilden einen wesentlichen Teil dieses Prozesses. Man braucht uns unbedingt in diesem Gefüge. Stets soll es ja gut laufen! Wir fühlen uns vielleicht auch besonders gerollmopst, wir nun ein wesentlicher Teil von dem großen Ganzen. Wie merkwürdig doch, uns selber trauen wir nun nichts mehr zu. Die da oben werden schon für uns sorgen und alles gut machen, so denken wir nun. Das hört sich vielleicht ziemlich einfältig an, aber so scheint’s doch oft zu laufen.
Man muss sich eins klar machen, zweifelt man, ist man im Zustand der Ungewissheit. Das muss man aber unbedingt schnell ändern. Wir sind genau der Ort, wo’s anders denken kann und muss, das geht, kümmert man sich um zusätzliche Information. Oder macht einen Faktencheck, oder man tauscht sich kritisch mit anderen aus.
Am Ende jeder Überlegung will man doch zu einer sicheren Einschätzung gelangen und dann zu den Inhalten stehen.
Was sollte man für die eigene Hygiene tun? Sicherlich sich selber im Ganzen durch Denken und Handeln positiv stärken. Das geht unspektakulär, nimmt man sein eigenes Lebensumfeld in Blick. Vor dem inneren Auge bewegt man Menschen unterschiedlicher Couleur, bevorzugt die, die sich in einer belastenden Situation erfolgreich positionieren und dann gut handeln konnten. So wächst man doch über sich selber hinaus.
Viel Mut haben Menschen, wollen sie sich in brenzligen Situationen bewähren. Sicher mussten sie im Geschehen erst einmal größer werden, ja, vielleicht über sich hoch hinauswachsen. Selber braucht’s einen stabilen Standort, von dem aus man sicher operieren kann. Ein verantwortungsvoller Journalismus ist doch notwendige Voraussetzung, breit aufgestellte Medien entscheidend. Alle müssen sich der Wahrheit ernsthaft verpflichtet fühlen.
Machen wir die Augen auf. Lassen wir uns von normalen Menschen inspirieren. Fokussieren wir auf die Wahrheit einer Situation. Entwickeln wir Positivität. Bekommen wir Mut, andere Menschen damit anzustecken. Verteidigen wir unsere demokratischen Grundwerte. Bewegen wir uns fest auf dem Boden unserer Werte. Werden wir wach!
Unsere Enkelkinder brauchen gute Lebensumstände, in denen sich Leben lohnt. Dafür wollen wir ab jetzt geradestehen, dafür uns verbürgen.
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Nutze z.B. Inhalte großer Reden für deine Faktentauglichkeit
z.B. Joachim Gaucks Rede, die er beim Kongress ‚The Future of German Media‘ in Hannover(März 2026) gehalten hat!
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(Für konstruktive Kritik:
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